Hirnforschung

Selbstmanagement neu gedacht: Wie du mit Kopf, Herz und Körper gleichzeitig coacht

Maya Hunziker

Maya Hunziker

·

Wenn du Selbstmanagement immer noch mit To-do-Listen, Disziplin und „Durchbeissen“ verbindest, darfst du heute alles vergessen, was du gelernt hast.

Denn in der Realität – vor allem der deiner Coaching-Kund:innen – funktioniert Selbstmanagement anders. Viel komplexer. Und gleichzeitig viel einfacher.

Warum? Weil wir vielschichtige Wesen sind. Soooo viel mehr als unser Verstand, unser Wille.

Ready zum tiefer gehen?

Viel Lesevergnügen wünscht dir >> Maya, von der Mindset-Energy-Academy

Der Mythos vom „Mind over Matter“

Jahrzehntelang haben wir geglaubt, der Verstand sei der Boss. Dass wir nur genug wollen müssen – dann klappt’s schon.

Ein Mentor hat mir mal gesagt “du musst nur wollen”. Und ich hab ihm das jahrelang geglaubt und bin dann immer wieder verzweifelt: Ich wollte ja, und trotzdem konnte ich es oft nicht umsetzen😏!

Aber die wichtige Erkenntnis: Unser Verstand ist nicht der Boss. Er ist nicht unser Kompass. Er ist maximal ein Berater. Einer, der gute Geschichten erzählt, nachdem Entscheidungen längst gefallen sind. Ausreden oder Argumente findet, hin-und-her überlegt.

Die Entscheidung ist nämlich längst gefallen: Im Unbewussten. Im Bauch. Im Körper.

Und genau da wird’s spannend für dich als Coach.

Die drei Ebenen des differenzierten Selbstmanagements

Im Coaching sprechen wir oft von der Kopf-Herz-Bauch-Achse. Oder anders gesagt:

  1. Verstand – plant, analysiert, will.

  2. Gefühl – spürt, erinnert, bewertet.

  3. Körper – reagiert, zeigt an, entscheidet.

Und nur wenn alle drei im Gleichklang sind, entsteht wirkliche Selbststeuerung. Nicht vorher. Nicht durch Apps. Nicht durch Selbstdisziplin.

Was bedeutet das für dein Coaching?

Wenn du nur auf der mentalen Ebene arbeitest („Was willst du erreichen?“, „Wie kannst du das umsetzen?“), läufst du am eigentlichen Hebel vorbei. Der echte Wandel passiert dort:

  • wo dein:e Coachee beim Gedanken an ein Ziel plötzlich lächelt (Körperreaktion!)

  • wo Gänsehaut entsteht (emotionale Stimmigkeit!)

  • wo ein inneres Bild stärker zieht als jedes SMARTe Ziel

Konkret heisst das…

  • arbeite mit inneren Bildern, nicht nur mit Worten.

  • achte auf Körpersprache, nicht nur auf Inhalte.

  • Frage: „Wie fühlt sich das an?“ – nicht nur: „Was denkst du dazu?“

Und du weisst:

Wenn’s im Bauch nicht mitzieht, kannst du die besten Tools vergessen. Dann regiert dein Unterbewusstsein – und das macht, was es will, ist letztlich immer am stärkeren Hebel. Nur letztlich ist dein Unterbewusstsein auch im Gehirn verankert - aber eben nicht im Verstandes-System.

Fazit

Jede Veränderung - auch ein gutes Selbstmanagement - beginnt im Gehirn (aber nicht im Verstand!). Du kommst als Coach am Wissen aus der Neurobiologie nicht mehr vorbei, wenn du erfolgreich Menschen coachen möchtest. Ohne den Einbezug des Unbewussten sind Veränderungen nicht möglich. Ist das Unterbewusstsein mit den “Plänen” seines Menschen nicht einverstanden, wird es diese sabotieren. Alte Verhaltensmuster bleiben bestehen. Dabei ist eine Veränderung gar nicht so schwer, wenn du weisst, wie das Gehirn funktioniert.

Maya Hunziker

Mindset-Energy-Academy

© 2026 e-selfcoaching gmbh. Alle Rechte vorbehalten.

Maya Hunziker

Mindset-Energy-Academy

© 2026 e-selfcoaching gmbh. Alle Rechte vorbehalten.

Maya Hunziker

Mindset-Energy-Academy

© 2026 e-selfcoaching gmbh. Alle Rechte vorbehalten.